Saisonal & Festlich Weihnachtsgans mit Rotkohl

Hervorgehoben unter: Saisonale Küche für Genießer

Ich liebe es, zur Weihnachtszeit eine saftige Gans zuzubereiten. Der aromatische Duft von frisch gebratener Gans, kombiniert mit dem süßsauren Geschmack von Rotkohl, lässt bei uns jedes Jahr die Vorfreude steigen. Die Zubereitung ist zwar ein kleiner Aufwand, aber ich finde die Mühe mehr als wert. Besonders wenn die Gans goldbraun und knusprig aus dem Ofen kommt, macht es einfach glücklich. Für mich gehört diese festliche Platte unbedingt zu den Feiertagen.

Pia Tschernig

Erstellt von

Pia Tschernig

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-27T07:10:37.948Z

Die Zubereitung meiner Weihnachtsgans ist für mich ein Ritual, das ich immer mit meiner Familie teile. Ich beginne gerne damit, das Fleisch über Nacht mit Gewürzen und Kräutern zu marinieren, um ein intensives Aroma zu erzielen. Diese Methode hat sich über die Jahre bewährt und sorgt für eine hervorragende Geschmackstiefe.

Bei der Beilage Rotkohl verwende ich frischen Apfel und etwas Essig, um das Gericht auszugleichen. Es ist faszinierend, wie die süß-sauren und herzhaften Aromen harmonieren und das Festmahl perfekt abrunden. Die Zubereitung ist zwar zeitaufwendig, aber die Freude, die diese Gans zu unseren Festtagen bringt, ist unbezahlbar.

Sekundäres Bild

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Traditioneller Geschmack, der Erinnerungen weckt
  • Knusprige Haut und zartes Fleisch
  • Vollmundige Rotkohl-Beilage, die das Gericht abrundet

Die perfekte Gans zubereiten

Um die Gans optimal vorzubereiten, ist es wichtig, die Haut gut zu würzen, da sie beim Braten für die knusprige Textur sorgt. Achte darauf, das Salz gleichmäßig sowohl innen als auch außen zu verteilen, damit der Geschmack überall hinkommt. Das Einreiben mit Pfeffer und das Füllen mit Äpfeln, Zwiebeln und frischen Kräutern verleihen der Gans zusätzlich Aroma und Saftigkeit während des Bratens.

Ein häufiges Problem beim Braten einer Gans ist, dass sie ungleichmäßig gart. Um dies zu vermeiden, kann es hilfreich sein, die Gans regelmäßig zu wenden und dabei das Fett über die Haut zu gießen. Das verbessert nicht nur die gleichmäßige Garung, sondern sorgt auch dafür, dass die Haut besonders knusprig wird. Hierbei ist ein Bratenthermometer von Vorteil, um die optimale Kerntemperatur von etwa 75°C zu erreichen.

Rotkohl – die perfekte Beilage

Der Rotkohl ergänzt die Gans perfekt und bietet eine ausgewogene Geschmacksnote. Achte darauf, den Rotkohl erst in einem großen Topf mit wenig Wasser zum Kochen zu bringen, denn zu viel Wasser kann die Süße und den Geschmack verdünnen. Die Zugabe von Zimt und Äpfeln verstärkt das Aroma und macht den Rotkohl süß-sauer. Mein Tipp: Wenn du keinen Apfelessig hast, kannst du auch Rotweinessig verwenden, um eine etwas andere Geschmacksnote zu erzielen.

Ein weiterer Vorteil des Rotkohls ist die Möglichkeit, ihn im Voraus zuzubereiten. Du kannst den Rotkohl sogar einen Tag vorher einkochen und im Kühlschrank aufbewahren. Dadurch kann sich der Geschmack intensiver entfalten. Beim Aufwärmen in einem Topf einfach etwas Wasser hinzufügen, um ein Anbrennen zu vermeiden, und langsam auf niedriger Hitze erwärmen, bis er die gewünschte Temperatur erreicht hat.

Zutaten

Hier sind die Zutaten, die du benötigst:

Für die Gans

  • 1 Gans (ca. 4-5 kg)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Äpfel, geviertelt
  • 1 Zwiebel, geviertelt
  • 1 Bund frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Salbei)

Für den Rotkohl

  • 1 kg Rotkohl, fein geschnitten
  • 2 Äpfel, gerieben
  • 250 ml Apfelessig
  • 100 g Zucker
  • 2 Zimtstangen
  • Pfeffer und Salz nach Geschmack

Viel Spaß beim Kochen!

Zubereitung

Folge diesen Schritten zur Zubereitung:

Gans vorbereiten

Die Gans von innen und außen gründlich mit Salz und Pfeffer einreiben. Äpfel und Zwiebel in den Bauch der Gans füllen und die Kräuter hinzufügen.

Gans backen

Die Gans auf einen Bratenrost legen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C für ca. 2 Stunden braten. Gelegentlich mit dem eigenen Fett begießen.

Rotkohl zubereiten

Rotkohl in einem großen Topf mit etwas Wasser aufkochen. Äpfel, Zucker, Essig, Zimtstangen, Pfeffer und Salz hinzufügen. Ca. 1 Stunde bei niedriger Hitze köcheln lassen.

Anrichten und servieren

Die Gans aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten ruhen lassen, dann tranchieren. Zusammen mit dem Rotkohl servieren.

Guten Appetit!

Profi-Tipps

  • Für eine noch knusprigere Haut, die Gans in den letzten 20 Minuten mit Olivenöl einpinseln.

Variationen und Anpassungen

Wenn du dein Gericht etwas aufpeppen möchtest, kannst du die Gans mit einer Füllung aus Maronen, Trockenfrüchten und Brot befüllen. Diese Füllung gibt der Gans zusätzlichen Geschmack und bringt eine schönere Textur. Zudem kann man die verwendeten Kräuter variieren, zum Beispiel mit Estragon für eine frischere Note.

Eine glutenfreie Option für die Füllung könnte Quinoa oder Reis sein, welche leicht verdaulich sind und dennoch einen interessanten Geschmack bieten. Du kannst auch vorgegarte Mungobohnen verwenden, um einen zusätzlichen Nährwert zu schaffen.

Aufbewahrung und Resteverwertung

Sollte nach dem Festessen noch Gans übrig bleiben, bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Die Gans hält sich dort etwa 3-4 Tage. Zum Wiedererwärmen empfehle ich, die Stücke in einer Bratpfanne mit etwas Brühe oder Gans-Fett zu erhitzen, damit sie saftig bleiben und nicht austrocknen.

Reste lassen sich auch hervorragend in Salaten oder Sandwiches verwenden. Das Fleisch kann klein geschnitten und mit etwas Senf und frischen Kräutern in ein Sandwich gegeben werden, während der Rotkohl ein würziger Bestandteil eines Winter-Salates mit Nüssen und Äpfeln sein kann.

Fragen zu Rezepten

→ Wie lange sollte ich die Gans marinieren?

Es ist ideal, die Gans über Nacht zu marinieren, um das Aroma zu intensivieren.

→ Kann ich die Gans auch im Umluftofen zubereiten?

Ja, bei Umluft solltest du die Temperatur um 20°C senken.

→ Wie kann ich den Rotkohl aufbewahren?

Gekochter Rotkohl hält sich in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank.

→ Was mache ich mit den Resten?

Du kannst die Reste in einem Eintopf oder für Sandwiches verwenden.

Saisonal & Festlich Weihnachtsgans mit Rotkohl

Ich liebe es, zur Weihnachtszeit eine saftige Gans zuzubereiten. Der aromatische Duft von frisch gebratener Gans, kombiniert mit dem süßsauren Geschmack von Rotkohl, lässt bei uns jedes Jahr die Vorfreude steigen. Die Zubereitung ist zwar ein kleiner Aufwand, aber ich finde die Mühe mehr als wert. Besonders wenn die Gans goldbraun und knusprig aus dem Ofen kommt, macht es einfach glücklich. Für mich gehört diese festliche Platte unbedingt zu den Feiertagen.

Vorbereitungszeit30
Kochzeit120
Gesamtzeit150

Erstellt von: Pia Tschernig

Rezeptart: Saisonale Küche für Genießer

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Endmenge: 6 Portionen

Was Sie brauchen

Für die Gans

  1. 1 Gans (ca. 4-5 kg)
  2. Salz
  3. Pfeffer
  4. 2 Äpfel, geviertelt
  5. 1 Zwiebel, geviertelt
  6. 1 Bund frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Salbei)

Für den Rotkohl

  1. 1 kg Rotkohl, fein geschnitten
  2. 2 Äpfel, gerieben
  3. 250 ml Apfelessig
  4. 100 g Zucker
  5. 2 Zimtstangen
  6. Pfeffer und Salz nach Geschmack

Anweisungen

Schritt 01

Die Gans von innen und außen gründlich mit Salz und Pfeffer einreiben. Äpfel und Zwiebel in den Bauch der Gans füllen und die Kräuter hinzufügen.

Schritt 02

Die Gans auf einen Bratenrost legen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C für ca. 2 Stunden braten. Gelegentlich mit dem eigenen Fett begießen.

Schritt 03

Rotkohl in einem großen Topf mit etwas Wasser aufkochen. Äpfel, Zucker, Essig, Zimtstangen, Pfeffer und Salz hinzufügen. Ca. 1 Stunde bei niedriger Hitze köcheln lassen.

Schritt 04

Die Gans aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten ruhen lassen, dann tranchieren. Zusammen mit dem Rotkohl servieren.

Zusätzliche Tipps

  1. Für eine noch knusprigere Haut, die Gans in den letzten 20 Minuten mit Olivenöl einpinseln.

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Calories: 520 kcal
  • Total Fat: 38g
  • Saturated Fat: 12g
  • Cholesterol: 170mg
  • Sodium: 90mg
  • Total Carbohydrates: 34g
  • Dietary Fiber: 5g
  • Sugars: 18g
  • Protein: 20g